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Haftung des Geschäftsherrn für Verrichtungsgehilfen im Straßen- und Schienenverkehr

Eine Analyse der Entscheidungen des Reichsgerichts zu § 831 BGB (1900-1945)

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Eckard Freiherr von Bodenhausen

Einleitend befaßt sich die Arbeit mit der außervertraglichen Haftung des Geschäftsherrn für widerrechtliche Schadenszufügungen seines Gehilfen in den verschiedenen Rechtsgebieten, die in Deutschland im 19. Jahrhundert bestanden. Anhand der Gesetzgebungsarbeiten zum Bürgerlichen Gesetzbuch wird herausgestellt, daß der Gesetzgeber am gemeinrechtlichen Prinzip der Verschuldenshaftung festhält und sich nicht den neueren Entwicklungen anschließt. Im Hauptteil der Arbeit stellt der Autor die Entwicklung der einzelnen Tatbestandsmerkmale des § 831 BGB in der Rechtsprechung des Reichsgerichts dar. Dabei werden zum ersten Mal die unveröffentlichten Urteile des Reichsgerichts berücksichtigt, durch die eine genauere Entwicklung festgestellt werden kann. Der abschließende Ausblick auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liefert den Beleg, daß dieser die Rechtsprechung des Reichsgerichts fortsetzt.
Aus dem Inhalt: Außervertragliche Haftung im 19. Jahrhundert – Gemeines Recht – Preußisches Allgemeines Landrecht – Code Civil – Sächsisches BGB – Gesetzgebungsarbeiten zum BGB – Vorentwurf zum BGB – Juristentage 1884 und 1886 – 1. und 2. Entwurf zum BGB – Entwicklung des § 831 BGB in der Rechtsprechung des Reichsgerichts, insbesondere Analyse der unveröffentlichten Urteile – Urteile bezüglich Kutscher, Kraftfahrer und Führer von Schienenfahrzeugen – Ausblick auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.