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Die österreichische Zivilprozeßreform 1895

Wirkung im Inland bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914- Ausstrahlung ins Ausland

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Bernhard Schöniger-Hekele

Das Buch behandelt die österreichische Zivilprozeßreform von 1895, und zwar unter dem besonderen Aspekt ihrer Wirkung im Inland sowie ihrer Ausstrahlung ins Ausland. Während der erstgenannte Aspekt sich auf einen Zeitraum von zwei Dezennien, nämlich von 1895 bis 1914 beschränkt, bleibt der zeitliche Rahmen beim zweitgenannten Aspekt offen, reicht also zum Teil bis zur neuesten Rechtsgegenwart. Zumindest im jüngeren Schrifttum hat die umfassende Wirkungsgeschichte der Zivilprozeßreform 1895 noch keine zusammenfassende Betrachtung erfahren. Einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke leistet diese Studie, die auf einer eingehenden Analyse der zeitgenössischen Sekundärliteratur beruht.
Aus dem Inhalt: Abriß der Gesetzgebungsgeschichte des Zivilprozeßrechts bis zur Zivilprozeßreform 1895 – Die Zivilprozeßreform von 1895 – Wirkung der Zivilprozeßreform im Inland bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Verfahrensdauer, Richterschaft und Gerichtsorganisation, Advokatur, Notariat, Auswirkungen und Einflüsse auf andere Bereiche der Rechtsordnung – Ausstrahlung der österreichischen Zivilprozeßgesetze ins Ausland: Einfluß auf die ungarische Zivilprozeßordnung, Fortwirken in den Nachfolgestaaten der Doppelmonarchie, Einfluß auf die Zivilprozeßgesetzgebung anderer Staaten.