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Helldunkel, Raum und Form- Georges Seurat als Zeichner

Mit einem Anhang – Seurats schriftliche Selbstzeugnisse – und annotierter Bibliographie

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Peter Paquet

Georges Seurat, bekannt durch das aufwendige Pointillieren seiner Gemälde, ist als Zeichner nicht minder eigenwillig. Wieso entwickelt der postimpressionistische Maler der Grande-Jatte in seinen Zeichnungen ausgerechnet ein frappantes Helldunkel? Durch detailllierte Analysen ausgewählter Zeichnungen, einige davon unveröffentlicht, weist der Autor die Folgerichtigkeit in Seurats stilistischer Entwicklung nach, zeigt Interdependenzen zwischen Zeichnung und Malerei auf, erklärt Eigenarten der Form- und Raumbildung und enträtselt en passant die Konstruktionsskizze des Blattes CdH 710, an der sich die Forschung bisher die Zähne ausgebissen hat. Eine Auswertung schriftlicher Selbstzeugnisse rundet das Bild von Seurats Künstlerpersönlichkeit ab. Die Bibliographie verzeichnet und bespricht mehr als 500 Publikationen über ihn und sein Werk.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung von Seurats Helldunkel-Zeichenstil – Interdependenzen zwischen Zeichnung und Malerei in Seurats Werk – Seurats Ort in der Geschichte des Helldunkels – Eigenschaften der Raumbildung in Seurats Zeichnungen – Ausgewählte Werkgruppen: Café-concert, Zirkus – Anhänge: Rekonstruktionsversuch des posthumen Inventars der Zeichnungen – Seurats künstlerische Absichten laut schriftlichen Selbstzeugnissen – Annotierte Bibliographie.