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Analysis fidei

John Henry Newmans Beitrag zur Entdeckung des Subjektes beim Glaubensakt im theologiegeschichtlichen Kontext

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Wilhelm Tolksdorf

Seit jeher gilt die Frage nach dem Glauben, seinem Wesen und Vollzug als Herausforderung der Theologie. Dem geht diese fundamentaltheologische Studie nach: Der Autor stellt zunächst die Herkunft und das Anliegen der Glaubensanalyse vor, bevor er an zentralen Modellen zur Analysis fidei Möglichkeiten und Grenzen der Fragestellung erörtert. Schwerpunkt der Untersuchung ist das Werk des englischen Kardinals John Henry Newman (1801-1890), dessen Überlegungen dazu beitragen, die Schwierigkeiten, welche die Glaubensanalyse aufgibt, zu erhellen und einer Lösung zuzuführen. Die Analysis fidei erweist sich dabei im Verlaufe der Untersuchung als Thema der Moderne, ihr Adressat ist der Mensch, der nach Glaubwürdigkeiten Ausschau hält und diese entschieden zu verantworten hat.
Aus dem Inhalt: Glaube und moderne Gesellschaft – Fragestellung und Herkunft der Glaubensanalyse – Das uneingelöste Programm der Glaubensanalyse – Wagnis und Zustimmung: Aspekte der Glaubensanalyse bei John Henry Newman – Glaubensanalyse im Wandel – Befund und Herausforderung.