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Die Metataxe im deutsch-italienischen Sprachvergleich

Eine Studie der verbbedingten Abweichungen im Satzbau

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Ildiko Koch

Unterschiede zwischen den Sprachen äußern sich im Übersetzungsprozeß und lassen sich anhand der Lösung übersetzerischer Probleme am besten ermitteln. Anhand eines literarischen Korpus liefert die Studie eine erste Bestandsaufnahme der verbbedingten Divergenzen im deutschen und italienischen Satzbau. Die häufigsten Typen des Strukturwechsels (nach Lucien Tesnière als Metataxe bezeichnet) werden nach syntaktisch-semantischen Gesichtspunkten geordnet und aus valenztheoretischer Sicht analysiert. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Verben des Handlungsspielraums bzw. der psychischen Reaktionen, bei denen die Metataxen gehäuft auftreten. Die Analyse erstreckt sich auch auf den Grad der Unvermeidbarkeit der Metataxen und strebt damit eine Verbindung zwischen der Rolle der Grammatik und der Stilistik in der Übersetzertätigkeit an.
Aus dem Inhalt: Die Metataxe und das Valenzkonzept – Übersetzungsvergleich, Äquivalenz, tertium comparationis – Syntaktische Kombinationen beim Positionswechsel zweier Aktanten – Klassifizierung und Analyse der Metataxen je nach Betroffenheit des Subjekts («partielle» und «totale Metataxen») – Auslöser und Folgen des Strukturwechsels.