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Zum Geschichtsverständnis Heinrich Manns in seiner essayistischen Arbeit 1905-1950

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Madhu Sahni

Das Zeitalter Heinrich Manns umfaßt den Imperialismus, den Demokratieversuch, den Faschismus, zwei Weltkriege und eine Revolution. In dieser Arbeit wird die Essayistik Heinrich Manns erstmals in ihrer Gesamtheit ausführlich analysiert, um dadurch die Grundgedanken und die Problematik seiner Gesellschaftsutopie zu verstehen. Die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit dem Mannschen Geschichtsverständnis, das strukturell der dialektischen Geschichtsphilosophie Hegels verpflichtet ist, entsteht daraus, daß Mann Geschichte als Erkenntniskategorie eingesetzt hat, um eine Gesellschaftsanalyse und -kritik durchzuführen. Durch seine sehr umfangreiche essayistische und publizistische Arbeit hat Heinrich Mann den Versuch unternommen, eine zukünftige Gesellschaftsstruktur, gegründet auf Freiheit und Vernunft, zu entwerfen.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung des geschichtlichen Denkens 1905-1919 – Die Weimarer Republik: Eine Zeitdokumentation – Vom bürgerlichen Humanismus zum sozialistischen Humanismus: die Jahre im französischen Exil 1933-1940 – Das amerikanische Exil: Verschlagung, Vereinsamung, Pessimismus