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«Gottes ist der Orient! Gottes ist der Occident!»- Goethe und die Religionen der Welt

Beiträge der Tagung vom 28. bis 30. Mai 1999 der Evangelischen Akademie Nordelbien, Bad Segeberg

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Wolfgang Beutin and Thomas Bütow

Das Buch bietet eine Sammlung von Beiträgen einer Goethe-Tagung, die im Goethe-Jahr 1999 von der Evangelischen Akademie Nordelbien in Bad Segeberg veranstaltet wurde. Die Autorinnen und Autoren, tätig in den Fächern Theologie, Germanistik, Orientalistik und Politologie, beschreiben unter verschiedenen Aspekten Goethes Verhältnis zu den Religionen der Welt, zum Heidentum und zur Weltfrömmigkeit des Dichters. Goethe befaßte sich in allen Phasen seines Lebens seit seiner Jugend mit dem Protestantismus und Luther, mit Formen des Katholizismus und religiösen Konflikten, mit den altorientalischen Religionen und den asiatischen sowie mit dem Heidentum.
Aus der Auseinandersetzung mit der Philosophie und der Aufklärungstheologie resultierte der Pantheismus der Linie Lessing – Herder – Goethe, der in der Gedankenwelt Goethes als «Weltfrömmigkeit» besonderer Art erschien.
Aus dem Inhalt: Thomas Bütow: «Gottes ist der Orient! Gottes ist der Occident» – Eckhard Reichert: Goethes Verhältnis zu Martin Luther und der Geschichte des Protestantismus – Heidi Beutin: «Ich bin so frei geboren als ein Mann.» - Frauenbild, weibliches Priestertum und Humanität in Goethes Schauspiel «Iphigenie» – Caveh Shareghi: Goethes Kenntnisse über den Orient und seine Begegnung mit dem persischen Dichter Hafis – Wolfgang Beutin: Goethes «Faust» als Weltanschauungsdichtung – Katrin Bothe: Der junge Goethe und die Natur. Zu einigen Parallelen zwischen «Urfaust» und «Werther» – Johann Dvorák: Goethes Weisheit. Bemerkungen zu Wissenschaft, Kunst und Religion – Friedrich Mülder: Sinnlichkeit und Heidentum - Als Autor auf den Spuren des Weltanschauungsdichters Johann Wolfgang von Goethe – Wolfgang Beutin: Goethes Weltfrömmigkeit – Jost Hermand: «Es ist der Herren eig’ner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln.» Der politisch in Dienst genommene Goethe – Thomas Bütow: Anstelle eines Nachwortes: Notwendige Metamorphosen.