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Das Gebet in der Dogmatik

Untersucht am Beispiel von Gerhard Ebelings "Dogmatik des christlichen Glaubens</I>

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Armin Kistenbrügge

Kann eine dogmatische Besinnung auf das Gebet dazu beitragen, den Ort und die Aufgabe der Dogmatik zu klären? Verhilft die Dogmatik umgekehrt zu vertieftem Beten oder wird es durch dogmatische Reflexion eher behindert? Jedenfalls ist das Gebet mehr als ein bloßes Thema; es ist eine Wurzel der Dogmatik. In der Verhältnisbestimmung zwischen Gebet und Dogmatik zeigen sich wesentliche Schwierigkeiten der neueren Dogmatik. Sie werden eingehend am Beispiel von Gerhard Ebelings Dogmatik des christlichen Glaubens untersucht, die von ihrem hermeneutischen Zugang zum Phänomen des Gebetes her verstanden und dargestellt werden kann. In ihr kommt dem Gebet aber eine Funktion der Vermittlung zwischen Wirklichkeit und Glauben zu, die das Beten zu überanstrengen droht. Führen Überlegungen, welche das Gebet auf sein bestimmtes Reden und seine inneren Gründe hin bedenken, hier weiter?
Aus dem Inhalt: Einführung in die Beziehung zwischen Gebet und Dogmatik in der neueren systematischen Theologie – Die Verschränkung von Gebet und Dogmatik in G. Ebelings Dogmatik des christlichen Glaubens – Das Gebet bei D. Z. Phillips und R. Schaeffler – Theologie in doxologischem Horizont bei G. Wainwright.