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Autorstrategien im Moskauer Konzeptualismus

Il’ja Kabakov, Lev Rubinštejn, Dmitrij A. Prigov

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Stephan Küpper

Im Moskauer Konzeptualismus werden die performativen Identitäten der Autoren in strategischer Auseinandersetzung mit Text und Kontext entworfen. Der Autor wird als «Rahmen des Textes» konzipiert, der den Text in seinem Kontext situiert und ihm dadurch erst Bedeutung verleiht, selbst aber nur als Funktion von Text und Kontext erscheint. Die Autorstrategien von Il’ja Kabakov, Lev Rubinštejn und Dmitrij A. Prigov, dreier Vertreter des Moskauer Konzeptualismus im Grenzgebiet zwischen Literatur und Kunst, werden in detaillierten Analysen beschrieben und kritisch gewertet.
Aus dem Inhalt: Die Vertreibung des Autors – Autor-Personagen – Il’ja Kabakov: Der Mann, der sich durch Personagen beschreibt – Lev Rubinštejn: Ein mächtiger rhythmusbildender Faktor – Dmitrij A. Prigov: Jeden Diskurs einzeln erschlagen.