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Preisbildung beim Gang an die Börse

Der Einfluß von Plazierungsverfahren auf die Unterbewertung bei Aktienerstemissionen

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Gabriele Ahrens

Insbesondere seit dem Börsengang der Telekom AG hat sich das Bookbuilding-Verfahren auch in Deutschland als Plazierungsverfahren beim Gang an die Börse etabliert. Bei diesem Verfahren fließen neben den Preisvorstellungen des Emittenten und der beteiligten Banken auch die Gebote interessierter Investoren in die Preisfindung mit ein. Im Unterschied zu reinen Bietverfahren, bei denen lediglich der Preis über die Zuteilung entscheidet, werden beim Bookbuilding-Verfahren weitere Kriterien berücksichtigt. Empirische Untersuchungen deuten darauf hin, daß die häufig auftretende positive Zeichnungsrendite bei Erstemissionen maßgeblich durch das jeweilige Plazierungsverfahren beeinflußt wird. Aufbauend auf einer ausführlichen Darstellung existierender Verfahren entwickelt die Autorin ein Auktionsmodell, das einen Vergleich des Bookbuilding-Verfahrens mit reinen Bietverfahren ermöglicht.
Aus dem Inhalt: Darstellung existierender Plazierungsverfahren – Vergleich des Bookbuilding-Verfahrens mit reinen Auktionsverfahren anhand eines Auktionsmodells.