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Verfassungsrechtliche Vorgaben für das Kollisionsrecht in einem Gemeinsamen Markt

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zu den Grenzen einzelstaatlicher Anknüpfungsmethoden im internationalen Vertrags-, Delikts- und Gesellschaftsrecht am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika

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Martin Schulz

Die Vereinigten Staaten von Amerika bieten für die Bedeutung von verfassungsrechtlichen Vorgaben für das einzelstaatliche Kollisionsrecht in einem Gemeinsamen Markt ein besonders anschauliches Beispiel. Die Arbeit analysiert die Rechtslage in den Vereinigten Staaten und zeichnet die historische Entwicklung der verfassungsrechtlichen Vorgaben für das Kollisionsrecht in der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Supreme Court nach. Da sich im europäischen Binnenmarkt die vergleichbare Frage nach europarechtlichen Vorgaben für das deutsche Kollisionsrecht stellt, wird am Beispiel verschiedener Kollisionsregeln des deutschen internationalen Vertrags-, Delikts- und Gesellschaftsrechts geprüft, inwieweit diese Kollisionsregeln mit den Rechtssätzen des primären Gemeinschaftsrechts vereinbar sind. Im Rahmen einer rechtsvergleichenden Würdigung untersucht der Autor abschließend, welche Lehren aus den amerikanischen Erfahrungen für die Entwicklung des deutschen Kollisionsrechts gezogen werden können.
Aus dem Inhalt: Verfassung und Kollisionsrecht – Funktion des Verfassungsrechts in einem Gemeinsamen Markt – Verfassungsrechtliche Vorgaben für das Kollisionsrecht in den Vereinigten Staaten von Amerika – Europarechtliche Vorgaben für das deutsche Kollisionsrecht – Rechtsvergleichende Würdigung.