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Polizei- und Feuerwehrgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen unter britischer Besatzung 1946-1953

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Thomas Stahl

Die historische Erfahrung hat gezeigt, daß die Polizei letztlich das Schicksal des Staates teilt, in dessen Diensten sie steht. So wurde auch die deutsche Polizei in der britischen Besatzungszone einer radikalen Reform unterzogen. Gerade hierbei kam der Polizeiorganisation, aber auch mit Einschränkung dem Feuerschutzdienst, eine zentrale demokratiefördernde Rolle zu. Vorrangiges Ziel der Untersuchung ist es, diesen Prozeß der Einflußnahme der britischen Besatzungsmacht auf die Legislation nachzuzeichnen und zu analysieren. Warum letzten Endes dem Landespolizeigesetz vom Mai 1949 – entgegen britischen Hoffnungen und anders als dem Landesfeuerwehrgesetz von 1948 – nur eine kurze Lebensdauer beschieden war, wird im Verlauf dieser Studie detailliert herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Organisatorische Rahmenbedingungen deutscher Landesgesetzgebung unter britischer Besatzungsherrschaft – Polizeigesetzgebung in Nordrhein-Westfalen 1946-1953 – Nordrhein-Westfälische Feuerwehrgesetzgebung nach 1945 – Schlußbetrachtung: zur Qualität britisch-deutscher Interaktion im Rahmen der Landesgesetzgebung.