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Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

Renten- und Versorgungsansprüche nach geltendem und reformiertem Recht

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Henry Roth

Invalidität zählt zu denjenigen Wechselfällen des Lebens, denen der Einzelne hilflos gegenübersteht und denen er aus eigener Kraft grundsätzlich nicht mehr entgegentreten kann. Ohne die Hilfe einer starken Solidargemeinschaft wäre er regelmäßig unmittelbar in seiner Existenz bedroht. Diese Absicherung hat in Deutschland eine lange Tradition, aus der unterschiedliche soziale Sicherungssysteme hervorgegangen sind. Gleichwohl wird heute aufgrund der starken Belastung der Versicherungsträger in allen sozialen Sicherungssystemen kaum ein Fall derart häufig diskutiert wie die Berufs- und Erwerbsunfähigkeit. Vor diesem Hintergrund gilt es, die individuellen Bedürfnisse und Existenznöte des Einzelnen zu berücksichtigen und gleichzeitig den berechtigten Interessen der jeweiligen Solidargemeinschaft – und das auch mittel- und langfristig – gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung der sozialen Absicherung im Invaliditätsfall – Die Berufsunfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung: Voraussetzungen, Leistungen, Reformbemühungen und Übergangsregelungen – Die Erwerbsunfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung – Die Berufsunfähigkeit in der berufsständischen Versorgung – Die Dienstunfähigkeit im Beamtenrecht.