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Produktionsstrukturen und Effizienz im öffentlichen Theatersektor

Eine wirtschaftswissenschaftliche Analyse unter Verwendung eines dualen Frontieransatzes

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Jörg Widmayer

Die Theaterlandschaft in Deutschland wird maßgeblich von den Bühnen in öffentlicher Trägerschaft geprägt. Aufgrund der angespannten öffentlichen Haushaltssituation tritt deren Finanzierung jedoch zunehmend in Konkurrenz zu den vielfältigen anderen Verpflichtungen der Länder und Gemeinden. In der Folge wird das öffentliche Theater immer mehr als Kostenfaktor wahrgenommen, was sich in einem stetig steigenden Rechtfertigungsdruck und einem zunehmend schwindenden finanziellen Spielraum manifestiert. Die künstlerische Zukunft der öffentlichen Theater wird deshalb nicht zuletzt davon abhängen, inwieweit es gelingt, bisher ungenutzte Effizienzreserven zu mobilisieren. Die Arbeit zeigt einen Ansatz zur Identifikation, Quantifizierung und Erklärung solcher Potentiale auf.
Aus dem Inhalt: Rechtliche und politische Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche Determinanten – Effizienz und Effizienzmessung – Empirische Ermittlung von Effizienzmaßnahmen – Überblick über bisherige Untersuchungen – Schätzvariablen und Datenanalyse – Frontierschätzungen zur Ermittlung der Kostenfrontier – Formale Eigenschaften der Kostenfrontier – Relative Kosteneffizienz – Relative Effizienz und Unternehmenscharakteristika.