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Lohngleichheit durch Verfahren

Eine Studie zur Förderung der Lohngleichheit durch verfahrensrechtliche Ansätze

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Stephanie Scholz

Die Arbeit befaßt sich mit der Frage, wie tatsächliche Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern im Arbeitsleben bezogen auf den Bereich der Lohngleichheit erreicht werden kann. Bisher wurden vor allem materiell-rechtliche Ansätze zur Herstellung tatsächlicher Gleichberechtigung der Frauen diskutiert. Mit dieser Arbeit soll nach verfahrensrechtlichen Möglichkeiten gesucht werden. Auf der Grundlage bestehender Gesetze wird untersucht, ob dem kollektiven Anliegen der Gruppe benachteiligter Arbeitnehmerinnen durch Ausschöpfung der gegebenen rechtlichen Mittel zu effektiverem Schutz verholfen werden kann. Bei der Suche nach geeigneten Instrumentarien werden ausländische Lösungsansätze dargestellt, vor deren Hintergrund effektivere Rechtsschutzmöglichkeiten für Deutschland ausfindig gemacht werden.
Die Autorin: Stephanie Scholz, geboren 1965 in Heidelberg, absolvierte von 1985 bis 1990 das Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und München, welches sie 1991 mit dem 1. Juristischen Staatsexamen abschloß. Von 1991 bis 1994 Referendariat in Bayern und Berlin mit anschließendem 2. Juristischen Staatsexamen in Berlin. Von 1994 bis 1995 Arbeit an der Dissertation. Seit 1995 Richterin am Sozialgericht in Leipzig. Promotion 1999.