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Globalisierung der Filmwirtschaft

Die Uruguay-Runde des GATT- Eine Analyse zu Ökonomie, Politik und Kultur von Film unter besonderer Berücksichtigung der Mediengeschichte und der Positionen der Verhandlungspartner EG und USA

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Tanja Ertel

Auf der Basis eines kulturtheoretischen Ansatzes, der filmwissenschaftliche mit filmökonomischen Argumenten verknüpft, erfolgt die differenzierte Analyse von Film als Kultur und Film als Ware. Diese methodologische Aufarbeitung ist fundamental im Hinblick auf das empirische, politische Verhandlungsszenario der Uruguay-Runde des GATT: Film wurde hier als ein Beispiel für die Repräsentation von Kultur und Ökonomie thematisiert. Exemplarisch werden die themenrelevanten Positionen der USA und der EU zu internationaler (Film-)Handelspolitik bzw. europäischer Kultur-/Medienpolitik erläutert. Nicht nur auf Seiten der USA, sondern auch auf Seiten der EU dominierten im Rahmen dieser Verhandlungsrunde zur Liberalisierung des Film-Welthandels ökonomische bzw. wirtschaftspolitische Interessen die Diskussion um die «kulturelle Ausnahme» für den Filmsektor.
Aus dem Inhalt: Überblick über die ökonomischen, kulturellen, kulturpolitischen, juristischen und technologischen Aspekte von Film, die im globalen Kontext der Uruguay-Runde des GATT zum Tragen kamen – Theoretische Konzepte des internationalen Film-, Video- und Fernsehprogrammhandels und die aus der freien Zirkulation resultierende kulturstiftende Funktion dieser Signale – Warencharakter, technische Reproduzierbarkeit und ideologische Funktionalität der audiovisuellen Produkte stehen zur Diskussion.