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Frühes Textverstehen

Zur Textsortenkonstitution bei protoliteralen Kindern unterschiedlicher Herkunftssprache

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Christian Rachner

Welche Erwartungen entwickeln Kinder auf der Schwelle zur Lese- und Schreibfähigkeit unterschiedlichen Texten gegenüber, und wie sind derlei Erwartungen begrifflich zu fassen? Selbstreflexiv wird bei der Untersuchung dieser Fragen auch danach gefragt, inwieweit sich texttheoretische Modelle als geeignet erweisen und welcher Art der Einfluss ist, den die Verfahren der Beobachtung der Kinder auf den Konstitutionsprozess der Erwartungen, die es zu identifizieren gilt, nehmen. Überdies wird der Frage nachgegangen, ob für Kinder, die zweisprachig aufwachsen, modifizierte Einstellungen angenommen werden müssen. Die Untersuchungen sollen helfen, in diesen Hinsichten aufgeklärte didaktische Entscheidungen zu ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Familie als Leseumwelt – Familiale Textverarbeitung und Sprachaufmerksamkeit – Schrifterfahrung türkischsprachiger Mädchen und Jungen am Schulanfang – Orientierung in poly-codierten Texten – Abduktionen junger Kinder und familiale Textverarbeitung – Aspekte und Prozesse der Textsortenunterscheidung.