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Der Insiderhandel an der Börse und dessen strafrechtliche Bedeutung

Eine Untersuchung des neuen deutschen Insiderrechts speziell unter Bezugnahme auf die strafrechtstheoretischen und strafrechtsdogmatischen Grundlagen

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Detlef Heise

Im Gegensatz zu der bisher primär unter Bank- und Wirtschaftsrechtlern geführten Diskussion des neuen Insiderrechts, sollen nunmehr dessen strafrechtstheoretischen und strafrechtsdogmatischen Grundlagen herausgearbeitet werden. Hierbei steht am Anfang die Suche nach dem spezifischen Unwert des Insiderhandels mit den Folgerungen auf die konkrete Schutzfunktion des Insiderrechtes. Die daran anschließende Analyse des im WpHG normierten Tatbestandes fördert diverse Brüche und Widersprüche der Gesamtregelung zu Tage. Schließlich wird auch noch die gegenwärtige Insiderüberwachung durch das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel kritisch beleuchtet. Gerade die rasterfahndungsähnlichen Ermittlungs- und Datensammlungsmethoden lassen den «gläsernen Anleger» Wirklichkeit werden.
Aus dem Inhalt: Mit dem neuen Insiderrecht verbundene strafrechtsdogmatische Fragen – Spezifischer Unwert des Insiderhandels – Schutzfunktion des WpHG – Mißstände und Brüche