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Decadence Revisited: F. Scott Fitzgerald und das europäische Fin de siècle

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Eva Hofmann

Der so häufig als Chronist des Jazz Age titulierte F. Scott Fitzgerald zählt zu den großen Schriftstellern der amerikanischen Moderne. Wie viele seiner Zeitgenossen steht er zu Beginn seines Schaffens unter dem Einfluß des europäischen Fin de siècle. Anders als Hemingway, Faulkner oder Sherwood Anderson bleibt Fitzgerald diesem Gedankengut aber zeitlebens verbunden. Themen und Motive der Décadence prägen sein gesamtes Werk.
Diese Untersuchung klärt, welche Ideen und Motive der Décadence Fitzgerald aufgreift und wie er diese in seinen Romanen und Kurzgeschichten adaptiert, assimiliert, variiert oder vertieft. Vergleiche mit englischen, französischen, deutschen und italienischen Texten der Jahrhundertwende ordnen Fitzgeralds Werk in einen bislang wenig erforschten Kontext ein und liefern dadurch neue Impulse für die Analyse.
Aus dem Inhalt: (K)ein «sehr unamerikanischer Amerikaner» – Décadence – Spuren der Décadence im Werk F. Scott Fitzgeralds – «The unutterable vision»: Eine formale Betrachtung – «Fatality of beauty»: Fitzgeralds selbstsüchtige Schönheiten – «Intensely calculated perfection»: Der romantische Egoist als dekadenter Dandy – Auf der Suche nach dem verlorenen Traum – «Oh, we’re such actors - you and I»: Maske und Schauspiel – Blaue Gärten und artifizielle Kamelien: Fitzgeralds kunstvolle Natur – «Sympathie mit dem Abgrund»: Die schwierige Überwindung der Décadence.