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Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung

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Marion Rosenke

Die Arbeit untersucht Vorkommen und Ausmaß der weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika und den Immigrationsländern. Unter Einbeziehung ethnologischer Berichte stellt sie die religiöse Legitimierung der Praxis sowie ihre kulturelle Einbettung dar. Der Schwerpunkt der Diskussion liegt sodann auf der strafrechtlichen Einordnung der Praxis nach deutschem Recht und auf der Erarbeitung eines strafrechtlichen Lösungskonzepts. Dabei soll ein Wertewandel bei der Genitalverstümmelung praktizierenden Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden. Die Autorin spricht sich für die Einführung einer strafrechtlich erzwungenen Pflichtberatung aus.
Aus dem Inhalt: Weibliche Genitalverstümmelung in Afrika – Gesundheitsschäden – Weibliche Genitalverstümmelung im islamischen religiösen Recht – Die rechtliche und politische Behandlung von weiblicher Genitalverstümmelung in den Immigrationsländern – Die Verstümmelung weiblicher Geschlechtsorgane de lege lata und de lege ferenda.