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Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung

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Marion Rosenke

Die Arbeit untersucht Vorkommen und Ausmaß der weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika und den Immigrationsländern. Unter Einbeziehung ethnologischer Berichte stellt sie die religiöse Legitimierung der Praxis sowie ihre kulturelle Einbettung dar. Der Schwerpunkt der Diskussion liegt sodann auf der strafrechtlichen Einordnung der Praxis nach deutschem Recht und auf der Erarbeitung eines strafrechtlichen Lösungskonzepts. Dabei soll ein Wertewandel bei der Genitalverstümmelung praktizierenden Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden. Die Autorin spricht sich für die Einführung einer strafrechtlich erzwungenen Pflichtberatung aus.

«Die inhaltlich umfassende und gleichzeitig sehr gut verständliche Dissertation der Autorin beschränkt sich...keineswegs nur auf rechtliche Fragestellungen. [...] eine unentbehrliche Hilfe für jeden, der sich auch in Deutschland gegen dieses grausame Unrecht einsetzen will.» (Menschenrechte)
«Die inhaltlich ausgewogene und brillant formulierte Arbeit untersucht Vorkommen und Ausmaß der weiblichen Genitalverstümmelung vor allem in weiten Teilen Afrikas und in einigen Regionen Asiens, Australiens und Südamerikas. [...] Mit ihrer beeindruckenden Arbeit will die Autorin den Wertewandel bei der eine Genitalverstümmelung praktizierenden Bevölkerung in Deutschland erzielen.» (Horst E. Theis, Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik)