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Das internationale und materielle Recht der elterlichen Sorge im Mehrrechtsstaat Mexiko

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Quirin Emmerich

Verweist in einem Sorgerechtsfall das deutsche IPR auf das Recht des Mehrrechtsstaats Mexiko, steht der deutsche Richter vor der Frage, welchem der 32 mexikanischen Zivilgesetzbücher er die Lösung entnehmen soll. Was den Umgang mit dem mexikanischen Recht dabei besonders schwer macht, ist die Spaltung nicht nur des materiellen, sondern auch des Kollisionsrechts.
Die Arbeit beschreibt im Anwendungsbereich von Minderjährigenschutzabkommen, Haager Kindesentführungsabkommen und Art. 21 EGBGB detailliert den Weg durch das Labyrinth der mexikanischen Teilrechtsordnungen. Der Autor gibt darüber hinaus einen umfassenden Überblick über die Ausgestaltung der Personensorge in den einzelnen mexikanischen Bundesländern mit Schwerpunkt auf Innehabung, Entziehung und Verteilung bei Trennung und Scheidung der Sorgeberechtigten.
Aus dem Inhalt: Räumliche Spaltung des mexikanischen Zivil- und Kollisionsrechts – Bestimmung der anwendbaren Teilrechtsordnung – Rück- und Weiterverweisung – Das mexikanische materielle Recht der elterlichen Sorge – Träger des Sorgerechts für eheliche/nichteheliche Kinder – Inhalt und Umfang des Sorgerechts – Gesetzliche Vertretung – Wegfall von Sorgeberechtigten – Verteilung des Sorgerechts bei Trennung und Scheidung – Umgangsrecht – Entziehung, Ruhen und Beschränkung des Sorgerechts.