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Verfügungsverhalten von Erblassern und dessen Auswirkungen auf das Ehegattenerbrecht und das Pflichtteilsrecht

Ein Reformvorschlag anhand empirisch gewonnenen Tatsachenmaterials

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Jeanette Vollmer

Seit Inkrafttreten des BGB im Jahre 1900 haben sich gravierende Wandlungen in den Grundlagen des gesetzlichen Erbrechts vollzogen. Dies betrifft im wesentlichen die familiensoziologische Entwicklung zur Kleinfamilie, das veränderte Eheverständnis und die eng mit der Verschiebung der Altersstrukturen verbundenen Probleme der sozialen Sicherungssysteme. Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit das Recht der gesetzlichen Erbfolge angesichts der genannten Entwicklungen noch Bestand haben kann. Dabei wird das durch die Verfasserin empirisch ermittelte Verfügungsverhalten von Erblassern in die Untersuchung einbezogen. Die Verfasserin gelangt zu dem Ergebnis, daß der überlebende Ehegatte de lege ferenda alleiniger Vorerbe werden sollte und unterbreitet einen entsprechenden Reformvorschlag.
Aus dem Inhalt: Reform des Ehegattenerbrechts und des Pflichtteilsrechts – Familiensoziologische Entwicklungen – Mutmaßlicher Erblasserwille – Testierverhalten – Erbrechtliche Grundlagen