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Die Bach-Rezeption im frühen Instrumentalwerk Paul Hindemiths

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Richard Teuber

Paul Hindemith gehört aufgrund seiner Universalität zweifellos zu den außergewöhnlichen, kompositions- wie musikgeschichtlich bedeutsamen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Hineingeboren in eine von Auflösungserscheinungen des romantischen Stils geprägte Welt, beginnt er am Anfang der 1920er Jahre, sich intensiver mit Johann Sebastian Bach zu beschäftigen. Untersucht wird, wie sich das Verhältnis Hindemiths zu Bach in den Jahren nach 1920 gestaltet. Der Kopfsatz aus der Zweitfassung der Sonate für Violoncello und Klavier op. 11 Nr. 3 zählt zu jenen Werken, die Hindemiths kompositorische Stilwende einleiten und galt zu Anfang der 1920er Jahre als eine der möglichen Lösungen für eine Neue Musik. An den Beispielen von Solosonate, Klaviermusik, Streichquartett, Streichtrio, Solokonzert und Konzertmusik wird der Einfluß der Musik Johann Sebastian Bachs auf das frühe Instrumentalwerk Paul Hindemiths herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Hindemith und die Tradition der Bach-Rezeption – Hindemiths Frühwerk – Werkreihe, Gattung und Einzelwerke in den Instrumentalkompositionen Hindemiths (Ein Vergleich mit J.S. Bach) – Sing- und Spielmusik (Hindemith und die Jugendmusikbewegung) – Die Zweitfassung der Sonate für Violoncello und Klavier op. 11 Nr. 3 – Die Passacaglien in den Solosonaten für Bratsche op. 11 Nr. 5 und op. 31 Nr. 4 – Klaviermusik (Op. 37 Erster und Zweiter Teil) – Kammermusik (Op. 32 und Op. 34) – Solokonzert (Op. 36 Nr. 1 und Nr. 4) – Concerto grosso (Op. 38).