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Die Finanzierung von Existenzgründungen

Eine informationsökonomische Analyse

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Eckehard Schulz

Die Finanzierungsmöglichkeiten junger Unternehmen am Kapitalmarkt sind ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für die Standortqualität einer Volkswirtschaft. Aus Sicht externer Kapitalgeber führen spezifische Merkmale von Existenzgründungen zu einem Verhaltensrisiko, das zusätzlich zu dem ohnehin hohen Marktrisiko auftritt. Der Existenzgründer kann Entscheidungen treffen, die zwar für ihn vorteilhaft, für die Investoren jedoch nachteilig sind. Konkret verfolgt die Arbeit zwei Ziele, nämlich die systematische Untersuchung der Kapitalmangelhypothese und darauf aufbauend die Analyse von Finanzierungslösungen zum Abbau des Interessenkonflikts. Der Gründungsprozeß wird in die drei Abschnitte vor, während und nach der Finanzierungsphase unterteilt. Es lassen sich Lösungen (Reputation, Staging, Wandelschuldverschreibung) ermitteln, die eine Kooperation zwischen einem Existenzgründer und externen Kapitalgebern stabilisieren bzw. im Einzelfall erst ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Kapitalmangelhypothese – Unternehmensentwicklung und Kapitalkosten – Verhaltensrisiken – Kreditrationierung und Kapitalmarktwettbewerb – Unternehmensalter vs. Reputationsmechanismus – Ausstiegsklauseln und Duration – Realoptionen – Wandelschuldverschreibungen – Staging als konsistentes Finanzierungskonzept – Rating-Agenturen zum Abbau ungewollter Wissensdiffusion.