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Entscheidung über den Insolvenzplan

Eine betriebswirtschaftliche Analyse

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Stefanie Meyer-Haberhauer

Zum 1.1.1999 erfolgte durch das Inkrafttreten der Insolvenzordnung eine Neuordnung des Insolvenzrechts. Eine wesentliche Neuerung ist das Instrument «Insolvenzplan», in dem Insolvenzverfahren abweichend von gesetzlichen Vorschriften geregelt werden können. In dem Buch wird dieses neue Instrument zur Deregulierung von Insolvenzverfahren unter entscheidungs- und spieltheoretischen Aspekten analysiert, um zum einen die Situation zu beschreiben, in der sich die Gläubiger bei ihrer Entscheidung über einen Insolvenzplan befinden, und zum anderen die Probleme aufzuzeigen, die bei dieser Entscheidung auftreten können. Es zeigt sich, daß in der Regel erhebliche Entscheidungsdivergenzen unter den Gläubigern die Annahme eines Insolvenzplanes erschweren werden und daß sein Gelingen insbesondere an das Verhandlungsgeschick des Insolvenzverwalters gebunden sein wird. Methodisch handelt es sich um einen Beitrag zur ökonomischen Analyse des Rechts.
Aus dem Inhalt: Die Neuordnung des Insolvenzrechts durch die Insolvenzordnung – Bestimmungsfaktoren der Entscheidung über den Insolvenzplan – Modelltheoretische Entscheidungen über den Insolvenzplan: Die Individualentscheidungen der Gläubiger über die Verwertungsalternativen; Die Kollektiventscheidung der Gläubiger über den Insolvenzplan; Einfluß auf die Kollektiventscheidung durch kooperative Spiele vor der Abstimmung.