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Wege zur Währungskonvertibilität in Mittel- und Osteuropa

Von Binnenwährungsländern zu Euro-Anwärtern

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André Gonciarz

Zu Beginn der Transformation zur Marktwirtschaft standen die Länder Mittel- und Osteuropas vor der Aufgabe ihrer Wiedereingliederung in die Weltwirtschaft und das Weltwährungssystem. Die Arbeit analysiert die wechselkurspolitischen Strategien, verstanden als eine adäquate Kombination von außenwirtschaftlichem Öffnungsgrad und Wechselkursregime, die einen beinahe sofortigen Übergang zur Währungskonvertibilität ermöglichten. Dieses Vorgehen wird durch die Bedeutung der Konvertibilität beim Aufbau einer neuen heimischen Währungsordnung und bei den Bemühungen um monetäre Stabilität begründet. Dieser individuelle und direkte Weg wird dem kollektiven Vorgehen Westeuropas der 50er Jahre mit der Europäischen Zahlungsunion als Übergangsphase regional beschränkter Konvertibilität gegenübergestellt.
Aus dem Inhalt: Währungskonvertibilität in der heutigen Weltwährungsordnung – Multilateraler und regionaler Zahlungsbilanzausgleich – Europäische Zahlungsunion und Konvertibilität in Westeuropa der 50er Jahre – Wechselkurspolitik im «Dependent Economy»-Modell – Monetäre Inkohärenzpotentiale einer Planwirtschaft – Transformation und außenwirtschaftliche Öffnung in Mittel- und Osteuropa – Wechselkurspolitische Optionen der EU-Beitrittskandidaten.