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Zur Lebensweltaneignung von Vorschulkindern in Kindertagesstätten

Eine empirische Untersuchung zu Inhalten und Methoden institutioneller Erziehung auf der Basis von Gesprächen

Inga Bodenburg

In der Studie werden Berichte und Einschätzungen unterschiedlich qualifizierter sozialpädagogischer Fachkräfte aus sechs ausgewählten, verschiedenartig konzipierten und integrativ arbeitenden Kindertageseinrichtungen dargestellt und in Beziehung gesetzt. Sie wurden in Gruppen- und Einzelgesprächen, Hospitationen und anhand dokumentierten Materials erhoben. Die Aussagen der Befragten zu Erfahrungs- und Lernbedürfnissen, Aneignungsstrategien, Lern- und Ausdrucksformen von Kindern in den Kindergemeinschaften, zum eigenen Theorie- und Arbeitsverständnis und den daraus resultierenden Formen interaktiver, methodischer und materieller Unterstützung aufgrund neuer Lern- und Arbeitskonzepte sowie zu den sozialen, räumlichen und strukturellen Optionen der untersuchten Einrichtungen geben Anhaltspunkte zur Veränderung und inhaltlichen und methodischen Gestaltung der Aus- und Fortbildung von Fachkräften im Bereich Frühpädagogik.
Aus dem Inhalt: Frühkindliche Erfahrungs- und Aneignungsprozesse und ihre Unterstützung innerhalb veränderter Methoden-, Raum- und Materialangebote in unterschiedlich konzipierten Einrichtungen – Unterstützungs- und Kooperationsdimensionen in heterogenen Kindergruppen – Persönlichkeitsentwicklung in heterogenen Kindergruppen – Veränderung des Rollen-, Theorie- und Aufgabenverständnisses von Erzieherinnen und Erziehern in Kindertagesstätten – Projektangebote und Raumgestaltung in offenen heterogenen Kindergruppen.