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Zum literarischen Wirkungskonzept des «Werkkreises Literatur der Arbeitswelt»

Realismus und Arbeiterliteratur

Series:

Kyu-Hee Cho

Die Grundkonzeption der Studie besteht darin, die theoretische und literarische Praxis des Werkkreises, einer literarischen Organisation mit dem Konzept der «schreibenden Arbeiter», im historischen Kontext darzustellen. Die Genesis und Geltung des Unterfangens, einer sich wandelnden Wirklichkeit gegenüber den Anspruch zu erheben, durch das organisierte Schreiben selbst zu Erkenntnissen über die bestehende Gesellschaft zu gelangen, werden in dieser Arbeit anhand des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt zurückverfolgt. Der Werkkreis griff provokativ die herkömmliche (Arbeiter-)Literatur an und wollte dabei zum ‚anderen Ufer‘ von Literatur, nämlich ihrer uneingeschränkten Wirkung gelangen.
Aus dem Inhalt: Werkkreis und Studentenbewegung – Kulturarbeiten des Werkkreises – Realismus und Werkkreis.