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Vertikale Preisbindung, Wettbewerbstheorie und Wettbewerbsrecht in den USA, Deutschland und Europa

Bestandsaufnahmen, Kritik und Zukunftsperspektiven

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Bernhard Glasow

Die vertikale Preisbindung ist in den meisten Rechtsordnungen – auch in den in dieser Arbeit untersuchten – verboten. Gleichwohl gibt es zahlreiche Preisbindungssurrogate. Außerdem machen sich vor allem in der U.S.-amerikanischen Rechtsprechung seit einiger Zeit deutliche Auflockerungs- oder sogar Auflösungstendenzen bemerkbar, die sich vor allem aus neueren wettbewerbstheoretischen Überlegungen nähren. Vor diesem Hintergrund will der Autor mit seiner Arbeit das Preisbindungsverbot in fundamentaler Weise hinterfragen und zu diesem Zwecke wettbewerbstheoretisch sowie rechtsvergleichend-kartellrechtlich analysieren und kommentieren. Er betont, daß sich die Thematik der vertikalen Preisbindung an der Schnittstelle von Wirtschaft und Recht bewegt, weshalb er die ökonomische Analyse des Rechts in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellt. Aus deren Ergebnissen zieht der Autor die juristischen Konsequenzen und beleuchtet vor dem Hintergrund der Globalisierungsdebatte die Zukunft der vertikalen Preisbindung.
Aus dem Inhalt: Grundlagen und Regelungen – Wettbewerbstheoretische und ökonomische Analyse der vertikalen Preisbindung und ihrer Surrogate – Juristische Verwertung der Ergebnisse der ökonomischen Analyse.