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Literatur und Film Lateinamerikas im intermedialen Dialog

Einführung in die Geschichte der verflochtenen Wechselbeziehungen zwischen Literatur und Film Lateinamerikas seit 1960

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Claudia Cabezón Doty

Diese Studie richtet sich mit ihren interdisziplinären Fragestellungen an Philologen und Medienwissenschaftler, die sich mit dem noch ungenügend erforschten Fachgebiet der komplexen Abhängigkeits- sowie Austauschverhältnisse zwischen Literatur und Film Lateinamerikas auseinandersetzen wollen. Sie versteht sich als Beitrag zur Integration des Films und der Filmgeschichte in die Philologie der Lateinamerikanistik. Die aufgezeigten Methoden, Ansätze und Perspektiven sollen zur weiteren Beschäftigung mit literarischen Filmen sowie filmischer Literatur aus Lateinamerika ermutigen. Den deutschen Leser soll diese medienkomparatistische Untersuchung in die Geschichte der verflochtenen Wechselbeziehungen zwischen den Autoren der Boom- und Postboom-Zeit und den Regisseuren des neuen lateinamerikanischen Films seit den 60er Jahren einführen und ihn zugleich mit neuen Forschungsperspektiven vertraut machen.
Aus dem Inhalt: Das Phänomen der Literaturverfilmung – Die Literatur des boom – Die Literaten (Gabriel García Márquez, Manuel Puig, José Donoso) und das Kino – Überblick über den neuen lateinamerikanischen Film – La increíble y triste historia de la cándida Eréndira y de su abuela desalmada (García Márquez/Ruy Guerra) – El beso de la mujer araña (Manuel Puig/Héctor Babenco) – La luna en el espejo (José Donoso/Silvio Caiozzi).