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Realoptionen als Instrument zur marktformspezifischen Unternehmensbewertung

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Hans-Georg Bernhard

Wie der Wert einer Unternehmung korrekt zu bemessen ist, ist ein in Theorie und Praxis vielschichtig diskutierter Fragenkomplex. Traditionell wird dazu in der Regel das Ertragswertverfahren bevorzugt. Dieses läßt jedoch sämtliche unternehmensstrategische Handlungsspielräume, die dem Unternehmer optional obliegen, unberücksichtigt. Thema dieser Arbeit ist deshalb die Entwicklung eines marktformspezifischen Modells optionspreistheoretischer Unternehmensbewertung, das alle vom Leistungsbereich induzierten Entscheidungsrechte analog Finanzderivaten als Realoptionen marktformspezifisch bemißt und dadurch das Ertragswertverfahren sowohl quantitativ als auch qualitativ vervollständigt.
Aus dem Inhalt: Abgrenzung traditioneller versus optionspreistheoretischer Unternehmensbewertung – Entwicklung eines marktformspezifischen Modells optionspreistheoretischer Unternehmensbewertung: Realinvestitionsbewertung auf Monopolmärkten; Realinvestitionsbewertung auf Märkten vollkommener Konkurrenz; Realinvestitionsbewertung auf Oligopolmärkten; Unternehmensbewertung durch Aggregation marktformspezifisch interdependenzreduzierter Realoptionskomplexe – Diskussion kritikinduzierter Modellmodifikationen: Realinvestitionsfinanzierung induzierte Unternehmenswertänderungen; Marktformdynamik induzierte Unternehmenswertänderungen.