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Lebensweltliche Erfahrung statt empirischer Enteignung

Grenzen und Alternativen empirischer Konzepte in der (Sonder-)Pädagogik

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Christoph Dönges

Sonderpädagogische Ansätze können von einem starken Interesse an definierten Verhältnissen geprägt sein. Erfolgt die Förderung von Kindern und Jugendlichen auf der Basis empirischer Befunde und empirisch-wissenschaftlichen Methoden, wird damit vielfach ein Anspruch auf besondere Gültigkeit erhoben. Die Arbeit setzt sich kritisch mit diesem Anspruch auseinander. Als Alternative wird eine Perspektive aufgezeigt, die pädagogische Prozesse als Erfahrungsprozesse ausweist. Dabei werden die Möglichkeiten von Sonderpädagogen deutlich, aus der Teilnahme an den Erfahrungsprozessen von Kindern un Jugendlichen inhaltsreiches pädagogisches Wissen und angemessenes pädagogisches Handeln zu gewinnen.
Aus dem Inhalt: Erfahrung und Empirie – Von der Erfahrung zur Erfahrungswissenschaft – Definierte Erfahrung in der Sonderpädagogik – Francisco Varelas mittlerer Weg – John Deweys Pädagogik: Erziehung durch und für Erfahrung – Selbsterziehung in Lebenssituationen und Lernbegleitung auf der Basis teilnehmender Erfahrung.