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Aktienanalyse durch Erfolgsspaltung

Eine theoretische und empirische Untersuchung

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Kerstin Terhoeven

Den Jahresabschlüssen börsennotierter Aktiengesellschaften – insbesondere den Informationen der Gewinn- und Verlustrechnung – wird sowohl von der Anleger- als auch von der Unternehmensseite her eine große Bedeutung für die Anlageentscheidungen potentieller und aktueller Aktionäre beigemessen. Ein zentrales Instrument zur Nutzung von Erfolgsstrukturinformationen stellt die Erfolgsspaltung, d.h. die Bildung homogener Teilkomponenten des Unternehmenserfolgs, dar. Die Arbeit beschreibt die theoretischen Zusammenhänge, welche eine Erfolgsspaltung zum Zwecke der Aktienanalyse rechtfertigen und beinhaltet eine empirische Untersuchung des Informationsgehalts unterschiedlich abgegrenzter Komponenten des handelsrechtlichen Unternehmenserfolgs für die Aktienrendite und den Marktwert der Unternehmung.
Aus dem Inhalt: Theoretische Zusammenhänge zwischen dem Unternehmenserfolg und dem Marktwert des Eigenkapitals sowie der Aktienrendite – Weiterentwicklung der aus der Literatur entnommenen Modelle durch die Berücksichtigung von Erfolgskomponenten – Gesamtschau bisheriger empirischer Untersuchungen – Zerlegung des Unternehmenserfolgs anhand der Kriterien Betriebszugehörigkeit, Regelmäßigkeit, Zahlungswirksamkeit, bilanzpolitische Beeinflussung und Risikogehalt – Begründung und Darstellung der Erfolgsspaltungsschemata sowie der bestehenden Abgrenzungsprobleme – Empirische Untersuchung der Eignung derart abgegrenzter Erfolgsbestandteile für die Erklärung von Aktienkursen und Aktienrenditen.