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Die schadensersatzrechtliche Problematik des unerwünschten Kindes im deutschen Zivilrecht

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Stefan Ostheide

Die Arbeit setzt sich vor allem mit der Frage auseinander, ob angesichts der konträren Entscheidungen der Gerichte – auch des BVerfG – Dritte für die Geburt eines unerwünschten Kindes haftbar gemacht werden können. Die Untersuchung geht dabei historisch-chronologisch vor, wobei insbesondere die BGH-Rechtsprechung untersucht wird. In Form eines Exkurses wird ferner auf die sogenannte wrongful-life-Problematik eingegangen. Dabei verdient besonders die Frage Beachtung, ob ein eigener Schadensersatzanspruch des behindert geborenen Kindes grundgesetzlichen Wertvorstellungen standhält oder nicht.
Aus dem Inhalt: 1. Phase: Weimarer Republik – 2. Phase: Die ersten wegweisenden Entscheidungen (1969-1978) – 3. Phase: Konsolidierung (1980-1993) – 4. Phase: Die Zäsur (Urteil des BVerfG vom 28.05.1993) – 5. Phase: Erneute Konsolidierung (1993-1997) – Letzte Phase: Die verfassungsgerichtliche Kontroverse (1997-1998).