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Gestaltungslehren in der Architektenausbildung

an Technischen Universitäten und Hochschulen in Westdeutschland 1945-1995

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Petra Liebl-Osborne

Architekten erhalten während ihres Studiums als Vertreter einer künstlerischen Disziplin eine grundlegende gestalterische Ausbildung. In dieser Zusammenschau wird die freie gestalterische Praxis an Technischen Hochschulen und Universitäten in der Nachkriegszeit der Bundesrepublik untersucht. Die Frage nach dem Wandel klassisch-akademischer Prinzipien, Bauhaus-angenäherter Adaptionen, freier künstlerischer, berufspraktischer oder computertechnisch ausgerichteter Orientierungen wird gestellt und auf die ihnen jeweils zugrunde liegenden ideologischen, soziopolitischen und kulturphilosophischen Wurzeln hin untersucht. Allein in der Folge der Abbildungen studentischer Übungsarbeiten, die in sich die künstlerisch gestalterischen Zielvorstellungen der Nachkriegszeit repräsentieren, ist der Paradigmenwechsel in der Ausrichtung der Ziele ästhetischer Bildung ablesbar. Mit der historischen Herleitung akademischer Künstlerlehren, mit der analytischen Zuordnung einzelner Leitideen, der systematischen Dokumentation und dem umfassenden Abbildungsteil liegt ein Handbuch im Bereich der Gestaltungslehre vor.
Aus dem Inhalt: Die künstlerisch-gestalterischen Ausbildungsanteile im Architekturstudium – Geschichte der akademischen Architektenausbildung und der gestalterischen Praxis – Vergleichende Bestandsaufnahme – Analyse – Bildbeispiele gestalterischer Praxis an den Hochschulen – Katalog – Dokumentationsteil – Neue Medien in der Gestaltungsausbildung – Anhang zu ausgewählten Bildbeispielen ausländischer Schulen.