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Die «Venus von Urbino» und Guidobaldo della Rovere

Ein Beitrag zum Herrscherverständnis in Italien im 15./16. Jahrhundert

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Amelie Himmel

Die Venus von Urbino befand sich um 1538 zusammen mit Herrscherporträts in der Guardaroba des Palazzo Ducale des Herzogs von Urbino. Auch in Ferrara und Mantua enthalten repräsentative Räume in Herzogspalästen weibliche Aktdarstellungen. Die Verbindung sinnlich erotischer Weiblichkeit mit der Repräsentation des Herzogs findet sich auch in literarischen Quellen der Zeit. Damit wird in der Arbeit die These einer Entwicklung im Herrscherimage begründet: die Entwicklung vom Ideal eines «pater familias» im 15. Jahrhundert zum Ideal eines «uomo amante» im 16. Jahrhundert.
Aus dem Inhalt: Konnotationen weiblicher Aktdarstellung in Italien im 15./16. Jahrhundert – Weibliche Aktdarstellung und Herrscherrepräsentation in Urbino, Ferrara und Mantua – Vom Herrscherideal des «pater familias» zu dem des «uomo amante».