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Währungsunion oder Wechselkursflexibilität

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Alfred Sitz

In diesem Buch wird untersucht, ob wirtschaftliche Störungen hinsichtlich ihrer Folgen für Produktion und Preisniveau besser durch flexible Wechselkurse oder eine Währungsunion gedämpft werden. Die Analyse erfolgt im Rahmen von Drei-Länder-Modellen mit einer ausführlichen Erklärung der Wirkungsmechanismen sowie in angeschlossenen Simulationsexperimenten. Verzögerte Preis-, unvollständige Lohnanpassung und auch Fehleinschätzung des Schockcharakters charakterisieren – als empirisch besonders relevant – die Marktunvollkommenheiten der untersuchten Modelle.
Typischerweise sind die Ergebnisse eines Störungstyps für die große Zahl untersuchter Varianten weitgehend einheitlich. Dies gilt vor allem für monetäre sowie Produktivitäts- und Güternachfrageschocks in den (potentiellen) Mitgliedsländern der Währungsunion. Die Resultate haben damit auch besondere Aussagekraft für die Europäische Währungsunion.
Aus dem Inhalt: Vor- und Nachteile einer Währungsunion – Empirische Ergebnisse hinsichtlich Arbeitsmobilität, Preis- und Lohnflexibilität in Europa – Analyse der Wirkungen von Geldangebots-, Güternachfrage- sowie Produktivitätsstörungen in Drei-Länder-Modellen mit Marktimperfektionen – Störungsdämpfung durch eine Währungsunion oder flexible Kurse – Marktunvollkommenheiten: verzögerte Preisreaktion, Lohnkontrakte und Fehleinschätzung des Störungscharakters – Aussagekraft der Ergebnisse für die Europäische Währungsunion.