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«The True Sovereigns of a Country Are Those Who Determine Its Mind»

Studien zum Selbstbild amerikanischer Intellektueller, 1800-1865

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Birgit Weiß

Ralph Waldo Emersons Ansprache «The American Scholar» ist zum Klassiker der amerikanischen Literatur avanciert, während zahlreiche andere, thematisch und rhetorisch vergleichbare Äußerungen seiner Zeitgenossen heute weitgehend vergessen sind. Die Arbeit diskutiert Auftreten und Inhalte des Begriffes American scholar in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anhand von 37 Textdokumenten, die meisten davon commencement addresses, analysiert sie (Selbst)Entwürfe des amerikanischen Intellektuellen. Besondere Aufmerksamkeit gilt seiner Rolle in Staat und Gesellschaft, seiner Persönlichkeit, seiner Marginalität sowie seinen spezifisch amerikanischen Qualitäten. Die Untersuchung versteht sich zugleich als Fallstudie und richtet ein kritisches Schlaglicht auf Selbstdefinitionen europäischer und amerikanischer Intellektueller anderer Epochen.
Aus dem Inhalt: Der Begriff der Intellektuellen im 20. Jahrhundert – Entwürfe des Intellektuellen bei Coleridge, Fichte und Schelling – Der American scholar in Staat und Gesellschaft – Erwerb, Vermittlung und Bewahrung von Wissen – Persönlichkeit und Ethos des American scholar – Das Dilemma der Marginalität.