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Sturla Þórðarsons «Hákonar saga Hákonarsonar»

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Ulrike Sprenger

Sturla Þórðarsons schrieb die Biographie des norwegischen Königs Hákon Hákonarson (1204-1263) im Auftrag seines Sohnes Magnús. Da er dem Text zufolge nicht nur klug, sondern auch zäh im Kampf um die Macht im Staat ist, wird Hákon mit der Zeit zur dominierenden Königsfigur ganz Skandinaviens. Sturla zeigt auch die gegensätzlichen Aspekte der Persönlichkeit Hákons auf. Als größter Förderer des Christenums in Norwegen neben Óláfr Tryggvason und Óláfr helgi gestellt und von Gott zum Wahrer des Friedens bestimmt, wird Hákon dennoch von Sturla auch als Krieger verherrlicht, doch skaldisch und damit verhüllt. Ebenso taktisch geschickt lässt Sturla gegensätzliche Standpunkte, z.B. Hákons und seines Rivalen und Schwiegervaters Skúli, nur darlegen, nicht aber diskutieren. Sturla hat für diese offizielle Biographie die entsprechende Form gefunden.
Aus dem Inhalt: Persönlichkeit Hákons – Der Gegenspieler Skúli – Vergleichende Charakterisierung von Óláfr helgi und Sverrir – Untiefen der Darstellung – Künstlerische Gestaltung und Form der Hákonar saga Hákonarsonar – Sturla Þórðarsons.