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Makroökonomisches Wachstum und geographische Agglomeration

Eine theoretische und empirische Untersuchung zur Europäischen Union

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Soon-Chan Park

In dieser Arbeit wird ein dynamisches Wirtschaftsgeographiemodell entwickelt, das die Interaktion zwischen Wachstum und geographischer Agglomeration der Wirtschaftsaktivitäten studiert sowie den parallelen Verlauf der Spezialisierung und Einkommenskonvergenz erklären kann. Im Gegensatz zum statischen Geographiemodell zeigt dieses dynamische Modell, dass alle Länder langfristig durch internationale Arbeitsteilung besser gestellt werden. Handel spielt dabei eine Rolle der indirekten Innovation. Integration erhöht die Wachstumsrate in beiden Ländern. Dieses Modell bietet außerdem keinen Anhaltspunkt für eine sektorspezifische Industriepolitik, die häufig mit dem Wachstumsargument begründet wird. Schließlich wird eine empirische Untersuchung zur Spezialisierung in der EU durchgeführt.
Aus dem Inhalt: Neue Wachstumstheorie: Externalitäten, AK-Modell und die Bedingungen für endogenes Wachstum – Wachstum, Handel und Diffusion: Handel in den endogenen Wachstumsmodellen, Technologiediffusion, dynamische komparative Vorteile – Firmenniederlassung und Wachstum: zirkuläre Kausalität zwischen pekuniären und technologischen Externalitäten, dynamisches Geographiemodell – Industriepolitik in der EU und die theoretische Grundlage: endogene Wachstumstheorie, Wirtschaftsgeographiemodell, Industriepolitik in der EU – Integration und Spezialisierung in der EU.