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Laos: Geschichte, Bildungswesen und Humankapitalentwicklung im 20. Jahrhundert

Untersuchungen zur personellen Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel der Reintegration laotischer Absolventen deutscher Bildungseinrichtungen

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Andreas Schneider

Hauptgegenstand der Publikation ist neben einer Darstellung der Geschichte im 20. Jahrhundert sowie des kolonialen, postkolonialen und nationalen Bildungswesens die Untersuchung der Entwicklung des Humankapitals in Laos am Beispiel der Reintegration laotischer Absolventen deutscher Bildungseinrichtungen. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage nach dem deutschen Beitrag zur Stärkung des Potentials der einheimischen Fachkräfte im Rahmen der personellen Entwicklungszusammenarbeit von Bedeutung. Der Autor beschäftigt sich zunächst mit der Entwicklung des Bildungswesens und der Bildungspolitik von 1893 bis heute im Kontext einer retrospektiven historischen Betrachtung, um anschließend die ausländischen Einflüsse auf die Entwicklung laotischer Fachkräfte zu analysieren. Um diese Problemstellung von einem ganzheitlichen Ansatz ausgehend zu durchleuchten, ist eine Einordnung in den historischen Rahmen und eine Betrachtung der Entwicklung des Bildungswesens notwendig. In dieser Arbeit werden, neben einer Vielzahl von kaum bearbeiteten Veröffentlichungen in laotischer Sprache, zahlreiche bislang unveröffentlichte laotische Quellen ausgewertet.
Aus dem Inhalt: Historische Hauptentwicklungslinien sowie das koloniale und nationale Bildungswesen von 1893 bis 1999 – Entwicklung vom Beginn der französischen Kolonialzeit im Jahre 1893 bis zum Zweiten Weltkrieg – Nachkriegsentwicklung bis 1954 (dem Ende der französischen Vorherrschaft über Indochina) – Die Zeit zwischen Teilung und Wiedervereinigung von 1954 bis 1975 – Entwicklung von 1975 bis heute – Betrachtung der Grundzüge der Entwicklungszusammenarbeit der DDR – Einflüsse auf die Humankapitalentwicklung in Laos – Befragung laotischer Absolventen deutscher Bildungseinrichtungen – Nutzen der personellen Entwicklungszusammenarbeit – Nachhaltigkeit der deutschen Ausbildungsleistungen und (Re)Integration der Fachkräfte in die Landesentwicklung.