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Der Ausgleich arbeitsbedingter Schäden abhängig Beschäftigter in New South Wales und Deutschland

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Ariane Musil

Die Arbeit ist vor dem Hintergrund der Forderungen nach Privatisierung und Wettbewerb im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung sowie der Monopoldiskussion um die Vereinbarkeit des Konzepts der Berufsgenossenschaften mit dem EG-Vertrag entstanden. Sie widmet sich der Frage, ob die gesetzliche Unfallversicherung einer Umgestaltung bedarf. Das Workers’ Compensation-System des australischen Bundesstaates New South Wales dient dabei als Modell für eine alternative Gestaltung. Der Rechtsvergleich beginnt mit einer Einführung in die Fragestellung, der zwei Länderberichte folgen. Im Vergleichskapitel erfolgt eine Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie der Vor- und Nachteile der Systeme. Im Ergebnis stellt sich die gesetzliche Unfallversicherung als gutes Konzept dar, das nicht notwendigerweise einer Umgestaltung bedarf.
Aus dem Inhalt: Privatisierung, Wettbewerb und Monopoldiskussion – Ein Rechtsvergleich: Gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland und Workers’ Compensation in New South Wales – Der Ausgleich arbeitsbedingter Schäden – Haftungsablösung und freie Anspruchskonkurrenz – Folgerungen für das seit Bismarck bestehende System der gesetzlichen Unfallversicherung.