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Entwicklung der spanischen Historiographie im ausgehenden Mittelalter

Am Beispiel der "Crónicas de los Reyes de Castilla Don Pedro I, Don Enrique II, Don Juan I y Don Enrique III</I> von Pero López de Ayala, der "Generaciones y Semblanzas</I> von Fernán Pérez de Guzmán und der "Crónica de los Reyes Católicos</I> von F

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Saskia von Hoegen

Pero López de Ayala (1332-1407), Fernán Pérez de Guzmán (1377/79-1460) und Fernando del Pulgar (1430/35-1490/95) sind Autoren des ausgehenden Mittelalters. Das 14. und das 15. Jahrhundert sind in Kastilien eine Zeit sowohl des historischen als auch des kulturellen Umbruchs, der sich in den historiographischen Werken der Autoren widerspiegelt. Auf der Grundlage vergleichender Textanalysen werden an Darstellungstechniken und Inhalten Entwicklungstendenzen aufgezeigt. Die Untersuchungsschwerpunkte sind die Personendarstellung und das Geschichtsbewußtsein der Autoren. Ihre Werke werden nicht nur vom literarischen Standpunkt aus, sondern auch als Quellen der spanischen Geschichte betrachtet.
Aus dem Inhalt: Die Crónicas von Pero López de Ayala, die Generaciones y Semblanzas von Fernán Pérez de Guzmán und die Crónica von Fernando del Pulgar: Entstehung und Autorintention – Wahl der Gattung und deren Ausprägung – Personendarstellung – Stellungnahmen der Autoren zu ihrer Zeit.