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Der Nießbrauch am Anteil einer offenen Handelsgesellschaft

Eine Form der (un-)mittelbaren Unternehmensbeteiligung

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Mathias Queck

Der Nießbrauch am Anteil einer offenen Handelsgesellschaft ist ein vielfach eingesetztes Gestaltungsinstrument bei der Unternehmensnachfolge. Eine Reihe schwieriger dogmatischer Fragen im Schnittpunkt von Sachen- und Gesellschaftsrecht ist damit verbunden. Die Untersuchung arbeitet die Strukturen des Nießbrauchsrechts heraus und bestimmt anhand derer die Nutzungen des Anteils sowie die Zuordnung der Verwaltungsrechte. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchem Umfang der Nießbraucher Gewinnansprüche geltend machen kann, und inwieweit er die Möglichkeit hat, durch Mitwirkung an der kollektiven Willensbildung hierauf Einfluß zu nehmen. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß der Nießbraucher bei allen laufenden Gesellschaftsangelegenheiten stimmberechtigt ist, insbesondere bei der Abstimmung über die Feststellung des Jahresabschlusses.
Aus dem Inhalt: Nießbrauch an Gesellschaftsanteilen – Grundstrukturen – Nutzungen des Gesellschaftsanteils – Gewinnanteil und Kapitalentnahme – Verwaltungsrechte des Nießbrauchers – Stimmrecht und Geschäftsführung