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Der Tanz als Darstellungsproblem der Skulptur im 19. Jahrhundert

Unter besonderer Berücksichtigung der Interdependenz zwischen Ballett und Skulptur

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Silja Mareke Weißer

Sowohl der Tanz als auch die Skulptur haben sich im 19. Jahrhundert ideale Körperschönheiten zum Vorbild genommen – dennoch scheinen sie ihrem Wesen nach unvereinbar. Über die Ästhetisierung von Körpern hinaus stellen sich dem Bildhauer besonders in der Wiedergabe des klassischen Tanzes scheinbar unlösbare Probleme: Wie lassen sich Schwerelosigkeit und Bewegung in einem statischen Medium überzeugend vermitteln? Für Künstler wie Canova, Thorvaldsen, Degas und Rodin stellten diese Schwierigkeiten reizvolle Herausforderungen dar. Ihr Interesse führte sie zu einem intensiven und spannungsreichen Kontakt mit Tänzern und Choreographen.
Aus dem Inhalt: Wechselbeziehung zwischen Ballett und Skulptur – Tanzplastiken von Canova bis Rodin – Die Stellung der Tanzkunst im System der Künste und ihre Fixierungsmöglichkeiten in der Skulptur – Traditionelle Formvorgaben und Realitätsbezüge in der Tanzplastik – Ursachen und Folgen des Traditionsbruchs.