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Nationalismus und politische Emanzipation

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Peter Vollmer

Ausgehend vom Konzept einer durch die binnenpolitische Ordnung definierten Nation in Frankreich, wird der Frage nachgegangen, weshalb der europäische Nationalismus diesen emanzipatorisch-liberalen Gehalt nur sehr schwach rezipierte und stattdessen reaktionär-gegenläufige Bewegungen Platz griffen. Im Zusammenhang der politischen Emanzipation der Dritten Welt wird aufgezeigt, wie die progressiven Funktionen neu thematisiert werden. Ein Teil widmet sich der Frage, wie schweizerische Geschichts- und Staatstheorie dem inhaltlichen Wandel des Nationalismusbegriffs Rechnung trägt. Abschliessende Folgerungen versuchen einen Beitrag zu einem differenzierten Verständnis auch der aktuellen Funktion und Bedeutung von Nationalismus zu leisten.
Aus dem Inhalt: U.a. Theorie des revolutionären Frankreich als Ausgangspunkt - Der begriffliche Wandel von Nation und Nationalismus - Verlust und Wiederaufnahme der emanzipatorischen Dimension - Funktionen eines schweizerischen Nationalismus.