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«How art produces art»

Samuel Richardsons «Clarissa» im Spiegel ihrer deutschen Übersetzungen

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Astrid Krake and Universität Münster

Samuel Richardsons Briefroman Clarissa (1747/48) war ein europäisches Literaturereignis und fasziniert noch heute durch seine von mehrfachen Änderungen geprägte Entstehungs- und Transmissionsgeschichte. Bereits während der ersten englischen Teilveröffentlichungen erschien eine deutsche Übertragung, zwei weitere folgten bis zum Ende des Jahrhunderts. Der Textvergleich rekonstruiert an editionsphilologischen Schlüsselstellen den Weg des Originals über französische Zwischenstationen zu den deutschen Übersetzungen und beleuchtet Arbeitsweise und -bedingungen der Übersetzer. Darüber hinaus finden übersetzungstheoretische, literatur- und buchsoziologische sowie interkulturelle Aspekte des literarischen Lebens im anglophilen 18. Jahrhundert Berücksichtigung.
Aus dem Inhalt: Englisch-deutsche Literatur- und Kulturbeziehungen im 18. Jahrhundert – Das Lesepublikum – Die Rezeption englischer Literatur in Deutschland – Übersetzen im 18. Jahrhundert – Die Transmissionsgeschichte Clarissas – Die deutschen Clarissa-Übersetzungen des 18. Jahrhunderts – Ruhm und Nachruhm.