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«False friends» und «true friends»

Ein Beitrag zur Klassifizierung des Phänomens der intersprachlich-heterogenen Referenz und zu deren fremdsprachendidaktischen Implikationen

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Annette Kroschewski

False und true friends werden in dieser Arbeit forschungsgeschichtlich aufgearbeitet und in einer umfassenden Klassifizierung als Phänomen der intersprachlich-heterogenen Referenz untersucht. Der Lerner als Zentrum der Referenzherstellung sowie fremdsprachendidaktische Implikationen stehen dabei im Vordergrund. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen trügerische und ähnliche Erscheinungen, die für Lernende und Lehrende Probleme oder Hilfen darstellen können.
Neuere wissens- und gedächtnispsychologische sowie konstruktivistische Erkenntnisse und Befragungen von Schülern, Lehrern und Studierenden werden beschrieben und ausgewertet. Hieraus ergeben sich anwendungsbezogene Schlußfolgerungen für einen integrativen, differenzierten und lernerorientierten Umgang mit false und true friends.
Aus dem Inhalt: Forschungsgeschichtlicher Überblick – Möglichkeiten einer systematischen Klassifizierung von false und true friends – Zum Umgang mit false und true friends aus fremdsprachendidaktischer Perspektive – Neuere Erkenntnisse der Wissenspsychologie, Gedächtnispsychologie sowie des Konstruktivismus – Zur Berücksichtigung psycholinguistischer Erkenntnisse bei der Behandlung von false und true friends im fremdsprachlichen Unterricht – False und true friends aus der Sicht von Lernenden und Lehrenden – Desiderata für den gegenwärtigen und zukünftigen Unterricht – Die Betrachtung von false und true friends als Beitrag zur Förderung von language awareness und learner autonomy – Plädoyer für eine integrative, differenzierte und lernerorientierte Betrachtungsweise von false und true friends.