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Die Ich-Problematik in E.T.A. Hoffmanns «Die Elixiere des Teufels»

Eine psychoanalytische Untersuchung in Auseinandersetzung mit der deutschen idealistischen Philosophie

Series:

Jeang-Yean Goak

Im Zentrum des Romans Die Elixiere des Teufels steht die Frage, wie sich das Ich aus seinem widersprüchlichen und entzweiten Dasein erlösen oder mit diesem zwiespältigen Dasein versöhnen kann. Es geht also um Selbsterkenntnis und die daraus sich ergebende Freiheit.
Um dieser Frage nachzugehen, wird die Darstellung der seelischen Phänomene im Roman mit Hilfe der Freudschen Psychoanalyse analysiert und der zentrale Gehalt im Hinblick auf die deutsche idealistische Philosophie untersucht. Daraus ergibt sich, daß der Humor als eine aus der Anschauung der Natur geborene Kraft des Geistes sowohl ein Schlüssel zur Versöhnung der widersprüchlichen Daseinsbedingungen als auch eine poetische Grundlage für Hoffmann ist.
Indem sie eine Neulektüre des lang vernachlässigten Romans unternimmt, leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu, eine Lücke in der Hoffmannforschung zu schließen.
Aus dem Inhalt: Selbsterkenntnis und daraus sich ergebende Freiheit – Darstellung der seelischen Phänomene im Roman mit Hilfe der Freudschen Psychoanalyse – Humor als eine aus der Anschauung der Natur geborene Kraft des Geistes.